All posts by Ash Maurya

Lean Innovation: Vitamine haben kein Trigger-Event (Teil 2)

Die durchschnittliche Zeit eines Startups bis zum Erreichen von Product/Market Fit beträgt ungefähr zwei Jahre und 80 Prozent aller Startups kommen nie dorthin. Das bedeutet, dass meistens die amtierenden “Platzhirsche” am Markt naturgegeben die größeren Gewinnchancen haben – außer eine externe Veränderung bricht den Amtsinhaber. Das führt uns zu Vitaminen, Schmerzmitteln und einem hilfreichen Vergleich.

Lean Innovation: Vitamine haben kein Trigger-Event (Teil 1)

Waren Sie mittendrin im Launch eines neuen Produkts oder Startups, als die Pandemie zugeschlagen hat? Wie viele andere Entrepreneure haben Sie wahrscheinlich die Bremse für das Projekt gezogen oder Ihre neuen Ideen erstmal auf Eis gelegt, um Ressourcen zu schonen und diese Phase der Unsicherheit auszusitzen. Viele von uns waren optimistisch, dass der Sturm schnell vorüberziehen würde. Aber aus Wochen wurden Monate und allmählich dämmert es uns: Wir haben uns in eine neue Normalität begeben und manche Dinge werden nie wieder so sein, wie sie mal waren. Was sollen wir nun mit unseren Produkt/Startup-Plänen tun?

Continuous Innovation: Auf der Suche nach Einhörnern

Leanstack Accelerator Funnel

Dem Global Entrepreneur Monitor (GEM) 2019 zufolge werden weltweit mehr als 100 Millionen Startups pro Jahr gegründet. Das sind ungefähr drei Startups pro Sekunde. Der Stereotyp des Entrepreneurs entspricht schon lange nicht mehr den zwei Typen in einer Garage in Silicon Valley. Die massive Explosion der Startup-Aktivität bricht den traditionellen Startup-Funnel auf und erfordert ein Umdenken hinsichtlich des klassischen Accelerator-Modells.

Lean Innovation: Der wahre Wert unserer Zeit

Lean-Startup- und Customer-Development-Experte Ash Maurya warnt Gründer und Entrepreneure davor, Zeit als kostenfreie und im Überfluss vorhandene Ressource zu verstehen. Denn tatsächlich hat die Zeit eines Innovators einen sehr hohen materiellen Gegenwert und sollte so sinnvoll und zielgerichtet wie möglich investiert werden: in die richtigen Aktivitäten zur richtigen Zeit.

Lean Innovation: Am Anfang stehen Mindsets

Viele Produktentwicklungs- und Innovationsteams erwerben in Workshops und Bootcamps ein tiefes Verständnis des Continuous-Innovation-Prozesses. Doch wenn sie wieder in die Praxis entlassen werden, kehren sie schnell zurück auf ihre gewohnten, eingeschliffenen Pfade und machen weiter wie bisher. Woran liegt das? Es geht nicht um die Leistungsfähigkeit des Frameworks oder die Motivation der Teams, sondern darum, alte Verhaltensweisen und neue Ängste zu überwinden. Und diese Verschiebung des Mindsets ist eine fundamentale Voraussetzung, um neue Methoden erfolgreich zu adaptieren.

Was ist ein Job to be Done (JTDB)?

Jobs to be Done ist ein spannendes Framework, das gerade auch auf Gründer, Entrepreneure und Innovatoren eine Sogwirkung hat. Doch es gibt dabei zwei zwei Störfaktoren: Erstens sind die gängigen Definitionen eines solchen Jobs zirkulär, polymorph und absichtlich vage, zweitens fühlen sich viele Fallstudien wie geschickte Zaubertricks an – in der Rückschau offensichtlich, doch für das eigenen Produkt schwer zu reproduzieren. Customer-Development- und Continuous-Innovation-Vordenker Ash Maurya versucht es mit einer klareren Definition, die auch bei der Lösung des zweiten Problems helfen kann.