Über die seriöse Verwendung von Blindtexten

Wenn man Oberflächen in Software oder auch Design-Vorschläge für Printsachen entwickelt stehen fertige Texte in den seltensten Fällen zur Verfügung. Der Designer, Konzeptioner oder Programmierer benötigt Platzhalter, um das Verhalten und Aussehen der späteren Ergebnisse zu visualisieren.

Für diesen Zweck gibt es zahlreiche Blindtexte in Latein wie "Lorem ipsum ..." oder auch Varianten von "Dies ist ein Blindtext. Er repräsentiert nur den späteren Text und hat noch keine spezifische Aussage. ...". Die Verwendung solcher Blindtexte ist sinnvoll und praktisch.

Trotzdem sorgen richtige Texte immer für noch bessere Präsentationen. Man sollte daher bemüht sein, ggf. einfach aus alten Vorlagen oder von der bestehenden Website des Unternehmens passende Texte zu kopieren und zu übernehmen.

Es wirkt deutlich besser, wenn man für die Startseite einer Website 3 richtige, wenn auch alte Meldungen präsentieren kann, als nur einen Blindtext-Salat mit der Überschrift "News". Wenn es gelingt "echte Inhalte" aufzutreiben kann mitunter sogar das Layout verändert und verbessert werden. Dann wird vielleicht die Überschrift "News" obsolet.

Häufig werden beim Programmieren oder in Beispieldatenbanken jedoch Texte und Kommentare verwendet, die sinnlos oder sogar obszön sind. Für den Moment mag das lustig sein. Und es geht auch schneller einmal mit dem Kopf auf die Tastatur zu klopfen, um ein paar Buchstaben zu erzeugen. Das eigentliche Ziel, den Auftraggeber zufrieden zu stellen, torpediert es jedoch.

Sinnlose Blindtexte und Buchstabensalat senken Das Verständnis des Auftraggebers und erfordern deutlich mehr Abstraktionsvermögen von ihm. Gerade digitale Erzeugnisse wie Layouts und Web-Oberflächen können als E-Mail-Anhang oder Links ganz leicht und schnell an Kunden zu Prüfung übermittelt werden. Schlechte Blindtexte behindern diesen Vorgang.

Quellen für gute Blindtexte sind bei Wikipedia zu finden.

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