Video im Web: Neue Kommunikationsmöglichkeiten für Unternehmen

Video-Content ist gefragt wie nie

Bewegtbild ist aus dem Netz nicht mehr wegzudenken. 62% aller deutschen Nutzer sehen sich zumindest ab und zu Videos im Internet an, 52% aller User greifen regelmäßig auf Video-Portale mit nutzergenerierten Inhalten zu, in den jüngeren Nutzergruppen ist die Durchdringung sogar nahezu vollständig (siehe ARD-ZDF-Online-Studie 2009). Videoportale, Web-TV und Videobanner sind voll im Trend und im Grunde Pflichtprogramm für diejenigen, die ihre Zielgruppe bei Laune halten wollen und sie emotional in die Inhalte involvieren möchten.

Heute nutzen Internet-User das Web sowohl als Informationsquelle als auch zur Unterhaltung. Der Einsatz von Online-Videos, die nicht nur unterhalten, sondern vor allem überraschen, kann deshalb eine sinnvolle Ergänzung zum bisherigen Informationsangebot sein.

Eigentlich ist Bewegtbild im Web nichts Neues: Schon seit langer Zeit ist es möglich, digitale Videos in Websites einzubinden. Die große Welle ist aber erst vor ca. drei Jahren mit YouTube und Co. ins Rollen gekommen. Seitdem werden jährlich neue Rekorde in Sachen Nutzerzahlen vermeldet, IPTV, das Fernsehen im Netz, verzeichnet sensationelle Zuwachsraten im dreistelligen Prozentbereich.

Infrastruktur und verändertes Nutzerverhalten begünstigen Bewegtbild

Zu diesem Erfolg haben einerseits die immer bessere technologische Infrastruktur und andererseits das veränderte Nutzungsverhalten geführt: In mehr als 70% aller deutschen Haushalte ist ein Breitbandanschluss vorhanden, über 20% verfügen bereits über einen VDSL-Anschluss mit Übertragungsraten bis zu 50 Megabit. Und dank Plattformen wie YouTube haben Nutzer gelernt, im Internet aktiv nach Videomaterial zu suchen.

Neben Web-TV und nutzergenerierten Clips auf YouTube & Co. gewinnt Bewegtbild seit einigen Jahren nun auch auf Websites an Präsenz und Bedeutung. In diesem Zusammenhang fällt immer häufiger der Begriff "Web-Special". Damit sind Websites gemeint, die unter massivem Einsatz von Flash und Videos Produkte auf unterhaltsame Weise vorstellen und die Interaktivität großschreiben. Portale wie zum Beispiel Mercedes-Benz.tv gehen noch einen Schritt weiter und eröffnen gleich einen eigenen Online-Sender mit zielgruppenspezifischen Inhalten.

mercedes-benz.tv

Videos bieten neue Kommunikationsmöglichkeiten

Videos bieten neue Möglichkeiten der Kommunikation. Das Mercedes-Beispiel macht es deutlich: Ein Auto ist ein Fortbewegungsmittel und das tolle Fahrerlebnis lässt sich mithilfe bewegter Bilder besser und intensiver transportieren. Videos vermitteln Botschaften auf eingängige Weise, Videos sind intuitiv. Der Nutzer muss nicht wie sonst Texte lesen und einzelne Bilder betrachten, sondern befindet sich sofort direkt in der Handlung.

Zudem macht sich die Zielgruppe aktiv auf die Suche nach Inhalten. Theoretisch und praktisch kann sich im Web jeder Nutzer sein individuelles, abendfüllendes Programm selbst zusammenstellen: Der Trend geht weg vom Massenprogramm und hin zu individuellem Content, den der User selbst ausfindig macht. Über ein Videoportal kann das werbende Unternehmen mit dem Kunden also direkt in Kontakt treten (was TV-Werbung nicht leistet) und pflegt gleichzeitig sein Image als modern und up-to-date.

Bewegtbild im Netz braucht Web-Fachwissen und Film-Know-how

Die Argumente für den Einsatz von Videos im Internet sind überzeugend. Doch der Aufwand für ihre Produktion und die Einstiegshürden sind nicht zu unterschätzen, denn für ein gut funktionierendes, professionelles Videoportal ist Web-Fachwissen ebenso gefragt wie Know-how in Sachen Film oder TV. Sämtliche Komponenten müssen eine sinnvolle Einheit bilden, darüber hinaus müssen Interaktionsmöglichkeiten für den User integriert werden – keine einfache Aufgabe.

Gerade die „Notlösung“, dass die Agentur selbst die Videoproduktion übernimmt, kann schnell nach hinten losgehen. Das notwendige Equipment – professionelle Kamera, Beleuchtungstechnik, Postproduktions-Software etc. – kann man zwar recht günstig leihen oder kaufen, doch auch die beste Software kann schlecht gedrehtes Material nicht retten. Vor allem werden die nur scheinbar einfachen Dinge wie Beleuchtung und Ton gerne unterschätzt und aus Notlösungen hervorgegangene Ergebnisse genügen oft weder den Ansprüchen der Kunden noch denen der Agentur selbst. Die nötige Erfahrung bringt in der Regel eben nur ein Profi aus dem jeweiligen Bereich mit.

Ein gutes Zusammenspiel von Agentur und Produktionsfirmen bzw. Freelancern aus dem Film- und Animationsbereich ist essenziell für den Erfolg. //SEIBERT/MEDIA ist Spezialist im Bereich Web und kooperiert bei Projekten dieser Art mit erfahrenen Produktionsfirmen und Freelancern aus dem Filmbereich.

Ein aktuelles Beispiel ist ein Produktvideo für unseren Kunden StepStone, das //SEIBERT/MEDIA in Zusammenarbeit mit einem 3D-Artist und einem professionellen Sprecher produziert hat. Ein weiteres Projekt, bei dem mit Bewegtbild gearbeitet worden ist, ist der Online-Adventskalender für die Fink & Fuchs Public Relations AG. Professionelle Videos kommen zudem auch auf i-wie-ida.de zum Einsatz, der von //SEIBERT/MEDIA realisierten und mit dem iF Award ausgezeichneten Website.

Weiterführende Informationen

Die Website von //SEIBERT/MEDIA/DESIGN
Video-Podcasts von //SEIBERT/MEDIA
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