99 Argumente für Scrum: Warum Mitarbeiterteams von Scrum profitieren

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Scrum ist bei //SEIBERT/MEDIA fest verankert und aus der Projektorganisation nicht mehr wegzudenken. Warum wir auf Scrum schwören, haben wir in zahlreichen Artikeln immer wieder deutlich gemacht: Es gibt keine Verlierer, sondern sowohl der Kunde als auch der Dienstleister und seine agilen Teams profitieren. Warum Scrum sich für alle Beteiligten lohnt, wollen wir kompakt und jeweils nicht länger als eine Twitter-Nachricht zusammenfassen. 99 Argumente haben wir gesammelt. Nach dem Nutzen für den Kunden kommen wir nun zu den Vorteilen für das Team.

Was Scrum Mitarbeitern bringt

  1. Scrum bedeutet Motivation durch Eigenverantwortung und Selbstorganisation des Teams.
  2. Im Scrum-Projekt hat das Team selbst den Hut auf, statt strikt Anweisungen zu befolgen.
  3. Der Scrum-Prozess formt Teams, die an einem Strang ziehen - ohne Einzelgänger und Geheimniskrämer.
  4. Scrum sorgt für eine gleichmäßig verteilte Arbeitslast. Es gibt keine Nachtschichten vor einem Abgabetermin.
  5. Mit Scrum nimmt sich das Team für einen Sprint nur vor, was es auch schaffen kann, und setzt keine utopischen Ziele.
  6. Scrum heißt weniger Missverständnisse. Kommunikation ist zentral: Daily Standup, Review, Retrospektive
  7. Scrum bedeutet weniger Unsicherheit. Aktuelle To-dos sind genau spezifiziert, sonst werden sie noch nicht umgesetzt.
  8. Scrum schafft Transparenz über die nächsten Aufgaben. Ein Kundenanruf wirft nicht alles plötzlich über den Haufen.
  9. Scrum heißt mehr Produktivität. Das heißt mehr Entwicklung und weniger Bürokratie. Und das macht Spaß.
  10. Dank Scrum ist ein Entwickler nie gezwungen, etwas auszuliefern, für das er sich vor Kollegen eigentlich schämen müsste.
  11. Scrum-Teams liefern keine halbfertigen Ergebnisse aus. Stolz auf die Qualität der eigenen Arbeit gehört zu Scrum.
  12. Es ist cool, Qualitäts-Software statt halbgarer und unsauberer Lösungen weiterzuentwickeln.
  13. 72% der Scrum-Anwender sagen, dass Scrum für eine bessere Teammoral gesorgt hat.
  14. Retrospektiven im Scrum-Prozess stellen sicher, dass das Team tatsächlich auf einer Seite steht und effektiv zusammenarbeitet.
  15. Retrospektiven erleben viele Scrum-Teams als wertvoll, spannend, reinigend und Verkrampfungen lösend.
  16. Im Scrum-Team kann jeder im Team seine Meinung sagen und ist jede Meinung gleichberechtigt und wichtig.
  17. Scrum heißt Kommunikation auf Augenhöhe auch mit dem Kunden.
  18. Zwischen Entwicklern und Anwendern bzw. Kunden erfolgt in Scrum ein direkter Austausch ohne Umwege.
  19. Scrum-Teams sind keine Weisungsempfänger, sondern treffen eigenverantwortlich Entscheidungen.
  20. Unrealistische Aufwandsschätzungen führen zu Stress. In Scrum sind Beschätzungen so realistisch wie möglich.
  21. Mit Scrum kommen Beschätzungen nicht von oben, sondern das Team beschätzt Umsetzungen selbst.
  22. Im Scrum-Projekt funkt kein Manager plötzlich dazwischen und bringt alles durcheinander.
  23. Scrum-Teams finden Lösungen gemeinsam und übereinstimmend. Es gibt kein "So und nicht anders!" vom Projektmanager.
  24. Im Scrum-Sprint kann sich das Team voll auf die Entwicklung konzentrieren - ohne von außen eingekippte Änderungen.
  25. Die demotivierende Umsetzung geplanter, aber längst sinnlos gewordener Funktionen entfällt mit Scrum.
  26. Im Scrum-Team macht jeder alles. Lästige Aufgaben bleiben nicht immer beim selben Teammitglied hängen.
  27. Moderne Konzepte wie TDD, Continuous Integration und Pair Programming sind feste Bestandteile vieler Scrum-Projekte.
  28. Scrum bringt Abwechslung: Die Projektdurchlaufzeiten sind oft kürzer als bei klassischen Projekten.
  29. Scrum ist kommunikativ und interaktiv. Die Abstimmung erfolgt persönlich am Board, nicht über anonyme elektronische Systeme.
  30. Im Scrum-Prozess reflektiert das Team die eigene Arbeit und Zusammenarbeit ständig, um optimale Bedingungen zu schaffen.
  31. Kein ständiges Hin- und Herspringen zwischen To-dos: Im Scrum-Sprint sind nur wenige User Stories gleichzeitig in Arbeit.
  32. Scrum-Reviews, in denen Ergebnisse stolz präsentiert werden, sind besondere Momente, auf die sich alle Beteiligten freuen.
  33. Scrum bedeutet für die Mitarbeiter mehr Zufriedenheit, Mitbestimmung und Wertschätzung.

Kurz:

In Scrum-Projekten gibt es nur Gewinner - den Kunden, den Dienstleister, die Mitarbeiter und das Produkt.

Der kommende letzte Artikel unserer kleinen Reihe mit 99-Pro-Scrum-Tweets bietet Argumente dafür, als Dienstleister auf Scrum zu setzen. Und wenn Sie weitere Punkte anführen würden oder Argumente vermissen, melden Sie sich doch per Kommentar oder direkt auf Twitter via @seibertmedia bei uns. Wir würden uns freuen!

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Weiterführende Informationen

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Beginn eines Happy Ends: Der Anforderungs-Workshop im Scrum-Projekt
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