FishEye und Crucible 3.0: Bessere Performance, gestraffte Pre-Commit-Reviews, runderneuertes Nutzererlebnis

Atlassian hat in diesen Tagen das neue Release von FishEye und Crucible ausgeliefert: Version 3.0 gibt Entwicklern nochmals intensiv weiterentwickelte Such-, Visualisierungs- und Review-Tools an die Hand, um noch produktiver zu arbeiten, Änderungen über alle Code-Repositories hinweg zu tracken, Wissen zu teilen und Kollaborationszyklen zu beschleunigen.

Optimierte Performance

Das FishEye- und Crucible-Team hat den Fokus auf die Steigerung der Geschwindigkeit der Software-Entwicklung gelegt. Das Ziel von FishEye und Crucible 3 besteht darin, die Performance von der Indizierung der Repositories bis zum Abschluss eines Code-Reviews zu optimieren und so wertvolle Zeit im Entwicklungsprozess einzusparen.

Mit FishEye 2.8 wurden die Ladezeiten für wichtige Seiten wie Aktivitätsströme und Projektlisten deutlich verringert. Mit dem Fokus auf der Performance wurde in FishEye 2.9 dann die Geschwindigkeit für diverse Operationen zwischen JIRA, FishEye und Crucible optimiert. FishEye 2.10 schließlich hat zahlreiche Performance-Verbesserungen in Sachen Seitenladezeiten, Reviews und Reports speziell für Enterprise-Teams mitgebracht. Dieses Performance-Thema wird auch mit FishEye und Crucible 3 konsequent weiter verfolgt.

Schnellere Subversion-Indizierung
Subversion-Nutzer müssen nicht mehr auf einen kompletten Index ihrer Repositories warten, um mit der Arbeit in FishEye und Crucible zu beginnen. Das neue Release nutzt eine intelligente Indizierung: User können die letzten Changesets einsehen und Reviews erstellen, während die Indizierung noch läuft.

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Hier sind einige Kennzahlen aus Lasttests von FishEye und Crucible-Instanzen, die die Verbesserung gegenüber der Version 2.10 zeigen:

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Subversion-Nutzer profitieren von diesen Vorteilen:

  • Schneller produktiv sein: Das Einsehen der letzten Changests und das Erstellen von Reviews geht zehnmal so schnell wie bisher.
  • Den Fortschritt verstehen: Neue Fortschritts-Bildschirme geben einen besseren Überblick darüber, wie lange die Indizierung einer Repository dauern wird.
  • Schnellere JIRA-Integration: Während die Indizierung durchgeführt wird, sind die Informationen in den JIRA-Source- und Review-Tabs bereits verfügbar.

Das Warten bei der Indizierung ist also vorbei. Speziell Enterprise-Teams mit großen Repositories können sich schneller als je zuvor um das Wichtigste kümmern - ihre Code-Qualität.

Weitere Performance-Verbesserungen
Das ist nicht alles. FishEye und Crucible sollen auch in wachsenden Projekten und Teams performant bleiben. Das Stichwort lautet Concurrent Performance. Verbesserungen bei den alltäglichen Operationen wie dem Erstellen von Reviews und dem Browsen durch Commits sind direkt spürbar:

  • Schnelleres Browsen im Quellcode: Die interne Datenbank wurde auf InfinityDB-3 upgegradet. Das bedeutet mehr Geschwindigkeit bei gleichzeitigem Zugriff und beim Browsen.
  • Schnelleres Erstellen von Reviews: Einige SQL-Statements wurden optimiert, wenn in Crucible Reviews erstellt oder modifiziert werden.

Dies sind einige Werte aus einer Test-Repository:

FishEye Crucible 3 Performance 2

Gestraffte Pre-Commit-Reviews

Einfach ausgedrückt, bedeutet ein Pre-Commit- oder Patch-Review, dass man Code-Änderungen reviewt, bevor sie in eine Repository eingecheckt werden. Typischerweise adaptieren Teams Pre-Commit-Reviews als Teil des Code-Review-Workflows aus diesen Gründen:

  • Code-Defekte früh erkennen, damit andere Entwickler im Team nicht von Defekten oder Bugs affektiert werden, die während eines Reviews gefunden werden können
  • Code sauber halten und sicherstellen, dass Code, der in die Repository gelangt, von höchster Qualität ist
  • Prozesse straffen, indem gewährleistet wird, dass Reviews nicht auf unbestimmte Zeit aufgeschoben werden oder sich zu einem Haufen unerledigter Aufgaben aufstapeln

FishEye Crucible 3 Pre-Commit-Reviews

Command Line Interface (CLI) für Pre-Commit-Reviews
Bislang hat Crucible Pre-Commit-Reviews durch das Hochladen von Patch-Dateien über die Benutzeroberfläche gehandhabt. Dieser Prozess ist gestrafft worden, damit Entwickler im Flow bleiben können: Mit Crucible 3 wird das Command Line Interface (CLI) eingeführt, das es erlaubt, Pre-Commit-Reviews dort zu erstellen oder zu aktualisieren, wo man gerade arbeitet, nämlich in der Kommandozeile.

Iterative Pre-Commit-Reviews
Code-Reviews sind von Natur aus iterativ. Bei Pre-Commit-Reviews ist das nicht anders. Bei fast jedem Review findet man etwas, das refaktoriert oder überarbeitet werden muss, und es nicht unüblich, dass Reviews sich aus mehreren Revisionen zusammensetzen. Crucible trackt alle Review-Aktivitäten, das Revisionslevel und die Kommentare automatisch, sodass der Entwickler immer die letzten Änderungen präsent hat und sich nicht durch den ganzen Rest arbeiten muss. Crucible macht es einfach, Reviews über die Iterationen hinweg zu managen:

  • Veraltete Dateien: Man weiß, wann eine neue Revision verfügbar ist, und kann sie per Klick in das Review integrieren.
  • Ständiges Tracking: Crucible trackt, welche Dateien und Kommentare bereits abgedeckt wurden, und aktualisiert sie, wenn neue Revisionen hinzugefügt werden.

FishEye_Crucible_3_Pre-Commit-Reviews_2

Neues Nutzererlebnis

Nach JIRA und Confluence kommen nun auch FishEye und Crucible mit einer überarbeiteten Oberfläche daher, die den Atlassian Design Guidelines entspricht. Die Schlüsselelemente sind zentral verfügbar, die Navigation ist modern, intuitiv und aufgeräumt.

Neuer globaler Header
Nach dem Login in FishEye und Crucible fällt zuerst der neue globale Kopfbereich auf. Die Navigation wurde nochmals vereinfacht und bietet schnellen Zugriff auf Repositories, Projekte, Reviews und Nutzer.

Application Navigator
Viele FishEye-Nutzer verbinden das System mit anderen Atlassian-Anwendungen wie JIRA oder Bamboo. Aus dem Kopfbereich heraus können Entwickler nun direkt auf diese Applikationen zugreifen, ohne mit Browser-Tabs und Bookmarks hantieren zu müssen.

FishEye_Crucible_3_Oberfläche

Optimierte JIRA-Source- und Review-Tabs
Der Schlüssel beim Managen des Quellcodes sind Beziehungen zwischen Vorgängen. Viele FishEye-Nutzer verlinken ihren Quellcode auf JIRA und verknüpfen so Code-Änderungen mit den entsprechenden Aufgaben. Auch dieses Vorgehen wurde vereinfacht, ohne dass dem User wichtige Informationen rund um seine Vorgänge vorenthalten werden.

FishEye Crucible 3 JIRA-Tabs

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Weiterführende Infos

Lizenzmodelle von FishEye und Crucible
Der Eclipse Connector von Atlassian: JIRA, Bamboo und FishEye in der IDE
Stash von Atlassian: Git-Repository-Management für Unternehmen