Stash 2.7: Entwicklungs-Workflows mit JIRA und Stash optimieren

Die Optimierung des Development-Workflows ist ein erfolgskritischer Faktor im Hinblick auf die Produktivität eines Entwicklungsteams. Stash, Atlassians Git-Repository-Managementsystem für Unternehmen, hat in der Version 2.6 einige Möglichkeiten eingeführt, um Entwicklern mit der Fork-Synchronisation und der Repository-Suche Zeit zu sparen. Die gerade ausgelieferte Version Stash 2.7 geht diesen Weg konsequent weiter, indem sie Git-Entwicklern in Stash durch eine tiefere Verzahnung zwischen Quellcode und JIRA-Tickets mehr Informationen aus den Tools anbietet, die sie ständig nutzen.

Transitions von JIRA-Vorgängen aus Stash heraus

Kontext-Switching ist eine Produktivitätsbremse. Aus diesem Grund ist die JIRA-Integration von Stash vertieft worden, um den Entwicklungs-Workflow zu optimieren: Vorgangsdetails, Commits, Quellcode-Dateien und Pull Requests sind praktisch von überall zugänglich. Stash 2.7 geht nun noch einen Schritt weiter.

Den Status eines Vorgangs zu ändern und ihn in eine neue Transition zu überführen, ist immer ein gewisser Aufwand: Man muss JIRA nicht nur öffnen, der richtige Vorgang muss auch erst einmal gefunden werden. Zumeist ist das zwar keine große Sache, aber das Kontext-Switching geht zulasten der Produktivität und des Flows. Stash 2.7 schleift diesen Prozess glatt und bietet dem Entwickler die Möglichkeit, verknüpfte JIRA-Vorgänge direkt aus Stash heraus in eine andere Transition zu überführen. Zwei Beispiele:

  • Man kann eine Pull Request öffnen und das betreffende JIRA-Ticket direkt ins In-Review-Stadium übergeben.
  • Wird eine Pull Request gemergt, ist damit das JIRA-Ticket oft ebenfalls gefixt. Es kann dann aus Stash ins Resolved-Stadium geschickt werden.

Stash unterstützt in Sachen Transitions auch individuelle JIRA-Workflows und schränkt lästige Anwendungswechsel weiter ein.

JIRA-Vorgänge aus Kommentaren und Pull Request heraus verknüpfen

Das Herstellen von Kontext ist besonders wichtig, wenn Code in Stash diskutiert wird. Dank der Stash-Unterstützung für Markdown in Kommentaren und Beschreibungen lassen sich relevante JIRA-Vorgänge jetzt verlinken, indem man einfach den Vorgangsschlüssel erwähnt.

Und nicht nur das: Stash bietet den Kontext des Vorgangs automatisch in Stash an und erlaubt auch hier Ticket-Transitions (wie bei allen anderen Issue-Links in Stash). Issue-Links bieten vollständige Nachvollziehbarkeit von den in JIRA abgebildeten Aufgaben und Vorgängen bis hin zum Quellcode, der diese Tickets betrifft.

Mehrere JIRA-Server mit Stash verbinden

Viele Entwicklungsteams betreiben mehrere JIRA-Instanzen im Unternehmen. Stash kann nun mit allen bestehenden Installationen verbunden werden. Speziell Enterprise-Teams werden von diesen Möglichkeiten profitieren.

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Weiterführende Informationen

Git und Stash in der Software-Entwicklung: Eine Einführung
Stash in der Praxis
Stash Enterprise: Git-Repository-Management in großen Unternehmen
So funktioniert die Lizenzierung von Atlassian-Produkten