Bamboo 5.2: Release-Builds, bessere JIRA-Integration, DevOps-Kollaboration, Deploy-Berechtigungen

Bamboo 5.2, die gerade ausgelieferte neue Version des Continuous-Integration-Servers von Atlassian, legt den Fokus insbesondere auf das Management von Deploys und Releases von Entwicklungsteams und die engere Verzahnung zwischen Entwicklungs- und IT-Ressourcen. Das sind die Highlights des neuen Bamboo 5.2.

Entwicklung und IT verbinden

Die neuen Deployment-Projekte in Bamboo lassen Entwicklungsteams die Potenziale des Continuous-Delivery-Ansatzes noch besser ausschöpfen und schlagen Brücken über die Lücken, die ein Team vom anderen trennen. Bamboo bietet entwicklungsspezifische Informationen wie Commits und JIRA-Vorgänge ebenso an wie administrative Details wie Umgebungen und Deploys, sodass das gesamte Team auf einer Seite steht.

Releases: Builds treffen auf Deploys

Mit Bamboo 5.2 ändert sich am gewohnten Bauen und Durchführen von In-Progress-Tests nichts. Wenn es dann jedoch Zeit zum Deployen ist, kann ein Build nun als Release-Kandidat getaggt werden, sodass sich sein Fortschritt durch alle spezifischen Umgebungen nachverfolgen lässt. Die Neuerung in Bamboo 5.2: Release-Builds können aus jedem Branch in einer Repository kommen.

Releases in Bamboo enthalten die deploybaren Artefakte und zusätzlich jede Menge relevante Informationen: Commits, JIRA-Vorgänge, welche Builds die Artefakte produziert und getestet haben, wohin deployt wird und von wem.

JIRA-Vorgänge: Sichtbarkeit und Effizienz

Durch das Anbinden von Bamboo an JIRA entsteht Transparenz über alle Vorgänge und die mit ihnen assoziierten Commits, die jeweils zwischen zwei Release-Kandidaten implementiert sind. Und auch die IT kann jederzeit antizipieren, was deployt wird und dann im Produktivsystem unterstützt werden muss.

In einem JIRA-Vorgang selbst sieht man den Deploy-Status des Tickets. Tester erkennen sofort, wo und wann eine Story bereit für die Verifizierung ist. Der Support kann Kunden direkt darüber informieren, dass sich die Lösung für ein gemeldetes Problem in der Pipeline befindet. Projektmanager sind über der Stand ihrer Features für den Launch auf dem Laufenden.

DevOps-Kollaboration

Inspiriert von der DevOps-Bewegung, hilft Bamboo Entwicklern und Systemadministratoren zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. Indem man Release-Kandidaten kommentiert, kann man seine Gedanken darüber teilen, was beim Testen aufgefallen ist und welche infrastrukturellen Änderungen nötig sein könnten, um ein Release an Kunden auszuliefern, und so das kollaborative Wissen des ganzen Teams einfangen. Releases können auch als Approved oder Broken beflaggt werden, um die Abmeldung von der Qualitätssicherung zu signalisieren oder die IT über potenzielle Verzögerungen zu alarmieren.

Kontrolle und Geschwindigkeit durch Deploy-Berechtigungen

Dank granularer Berechtigungen für User und Gruppen lässt sich für jede Umgebung kontrollieren, wer einen Deployment-Job konfigurieren, wer ihn ausführen und sogar wer die Deployment-Informationen einsehen kann. Flaschenhälse zulasten der Entwicklungsgeschwindigkeit fallen weg, die IT muss weniger Deploy-Anfragen bedienen und Stabilitäts- und Sicherheitsrisiken sind minimiert.

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