Entwicklungsteams, die mit JIRA Software arbeiten, brauchen auch Confluence

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Confluence und JIRA Software sind für sich alleine genommen jeweils großartige Produkte. Es gibt allerdings mehrere gute Gründe dafür, sie in Kombination zu nutzen. Auch Software-Entwicklungsteams, die JIRA längst intensiv verwenden, werden davon profitieren, zusätzlich auch Confluence zu implementieren.

Die Plattform für die gesamte Dokumentation

Zu einem Software-Projekt gehören zahlreiche Elemente – Produktanforderungen, Projektpläne, technische Dokumentationen, Design-Spezifizierungen, Meeting-Notizen... die Liste lässt sich fortführen. JIRA Software hilft Teams ausgezeichnet dabei, all die Arbeiten zu planen und zu tracken, die in das Software-Produkt einfließen. Confluence bietet Teams einen zentralen Ort, um all diese zusätzliche Inhalte, die im Projektverlauf entstehen, abzubilden und zu organisieren.

Confluence sagt dem klassischen Muster den Kampf an, Inhalte an vielen unterschiedlichen Stellen wie geteilten Laufwerken, Dateien usw. zu speichern. Stattdessen gibt es in einem zentralen System Bereiche für Projekte und Teams, die dann mit den zugehörigen JIRA-Projekten verknüpft und bei Bedarf auch jeweils geschützt werden können.

Jeder Bereich hat seine spezifische inhaltliche Hierarchie, die für das spezifische Projekt sinnvoll ist. Jedes Teammitglied weiß genau, an wo es suchen muss, wenn eine bestimmte Information benötigt wird. Außerdem ist das Einarbeiten neuer Teammitglieder erheblich einfacher, da allen Beteiligten die historische Dokumentation jederzeit zugänglich ist.

Kommunikationsbarrieren überwinden

In der Software-Entwicklung ist es nicht immer ganz einfach, Konsens im Team zu finden – beispielsweise wenn es um technische Entscheidungen oder Produktanforderungen geht. Sind dabei auch noch viele Stakeholder involviert, stehen mitunter Geschwindigkeit, Transparenz und Qualität auf dem Spiel. Viele Teams kennen Diskussionen in E-Mail-Threads oder in einzelnen JIRA-Vorgängen, die längst abgeschweift, festgefahren und jenseits des eigentlichen Ticket-Kontextes sind.

Confluence hilft dabei, das gesamte Team auf eine Seite zu bringen – im wörtlichen Sinne. Das System bietet Seiten, auf denen Diskussionen im übersichtlichen Kommentarformat möglich sind. Der Editor erlaubt das gemeinsame Bearbeiten von Inhalten. Details können im Kontext mithilfe von Inline-Kommentaren geführt werden. Es gibt sogar native Seitenvorlagen für Entscheidungen und Produktanforderungen, die dem Team die Strukturierung der Seiten abnehmen. Und wenn es zu einer Einigung beispielsweise über Anforderungen gekommen ist, lassen sich JIRA-Vorgänge direkt aus Confluence heraus erstellen.

Statt in einem Tool gemeinsam an Design-Entwürfen zu arbeiten, in einem zweiten an Entwicklungsaufgaben und in einem dritten an User-Stories, können Teams all diese Themen in ihrer Confluence-Instanz abbilden.

Unterstützung über den ganzen Prozess hinweg

JIRA Software stellt sicher, dass ein Entwicklungsteam mit standardisierten Workflows arbeitet und Prozesse reibungsarm durchläuft. Confluence stellt sicher, dass das Team abseits davon ein und dieselbe Ausrichtung hat. Hier kommen die Integrationsmöglichkeiten zwischen beiden Systemen ins Spiel, die das Team in jedem Stadium der Software-Entwicklung unterstützen:

  • Produktanforderungen können in Confluence standarisiert werden. Wenn sie sich weiterentwickeln, ist Confluence der passende Ort, um sie zu tracken und zu managen.
  • Die Anforderungen lassen sich aus Confluence heraus per Klick in JIRA-Stories übertragen. Aus den Tickets heraus sind sie in Richtung Confluence jederzeit rückverfolgbar.
  • Technische Entscheidungen werden in Confluence getroffen und dokumentiert. Das System dient auch dazu, Release Notes, die die Releases in JIRA widerspiegeln, automatisiert zu veröffentlichen.
  • Auch um Prozesse zu durchdenken und zu verbessern und dies zentral zu dokumentieren, ist Confluence die richtige Plattform. Es gibt sogar eine eigene Seitenvorlage für Retrospektiven.

Zeitraubende Kontextwechsel vermeiden

Confluence unterstützt die Produktivität von Teams. Es ist möglich, neu erstellte JIRA-Vorgänge automatisch in entsprechende Seiten einzubinden, sodass zum Beispiel ein Produktmanager jederzeit über die Fortschritte im Bilde ist, die das Team in JIRA trackt, ohne sich selbst durchs JIRA-Projekt oder entsprechende Boards zu klicken.

Andersherum lassen sich Anforderungen oder beliebige andere Confluence-Seiten automatisch mit den entsprechenden Epics und Vorgängen verknüpfen, sodass auch die Entwickler, die sich in JIRA bewegen, bei Bedarf immer die Hintergründe in Confluence per Klick aufrufen können.

Unabhängig davon, in welchem Tool sich eine Person am häufigsten bewegt – sie hat stets den richtigen Kontext und volle Sichtbarkeit.

Transparenz über die Projektfortschritte

Niemand beschäftigt sich gerne damit, andere ständig über den Status des Software-Projekts zu informieren. Er kann auf die Vorlagen für JIRA-Reports zurückgreifen, mit denen Entwicklungsteams problemlos Ad-hoc-Berichte generieren können, und diese in Confluence-Seiten integrieren, sodass dort beispielsweise alle getrackten Details zu den jüngsten Releases einsehbar sind.

Dabei kann es sich um dynamische Statusberichte handeln, die den Fortschritt am aktuellen Release zeigen, oder um statische Change-Logs, die darstellen, was sich zwischen den letzten Auslieferungen verändert hat. Damit haben Stakeholder jederzeit und mit wenigen Klicks Zugang zu aktuelle Informationen zum Entwicklungsprozess.

Im Zusammenspiel sind JIRA Software und Confluence für Entwicklungsteams noch einmal um Einiges mächtiger: Die nahtlose Verzahnung der Systeme schließt Lücken im Prozess und sorgt für mehr Effizienz, Transparenz und Kontext - zugunsten reibungsärmerer Software-Projekte und besserer Produkte.

Weiterführende Infos

JIRA-Inhalte in Confluence integrieren
Confluence in Software-Projekten: JIRA integrieren, Sichtbarkeit schaffen, Kontext herstellen
Structure.Pages: Noch tiefere JIRA-Confluence-Integration (Interview und Demo)
Echte Integration: Das Zusammenspiel von JIRA, Bitbucket und Bamboo