Bitbucket 5.5: Personal Access Tokens, Rebasing-Workflows für Pull-Requests

Software-Teams suchen kontinuierlich nach Wegen, um effizienter zu werden, denn desto schneller können sie neue Features, Bugfixes und Performance-Verbesserungen ausliefern und desto größer ist ihr Wettbewerbsvorteil am Markt. Bitbucket Server und Data Center in der Version 5.5 will Teams mit zwei neuen Features helfen, ihre Geschwindigkeit und ihre Produktivität zu steigern: Personal Access Tokens und Rebasing-Workflows für Pull-Requets.

Personal Access Tokens

Ein schneller Zugang zu Entwicklungsinformationen ist in vielen Teams und Organisationen wichtig: Daten werden auf Wallboards ausgestrahlt, an andere Tools gesendet usw. usf. Dies bedeutet in der Regel eine Verbindung zur REST-API von Bitbucket. Dafür war war bislang eine Basis-Authentifizierung erforderlich; Teams mussten entweder die Referenzen eines bestehenden Users verwenden oder einen dedizierten Service- oder Bot-Nutzer anlegen, der diese Abfragen durchführt. Das ist weder aus Admin-Perspektive so richtig seriös, noch ermutigt es Teams, weitere Integrations zu erstellen.

Mit Bitbucket 5.5 werden Personal Access Tokens eingeführt, die an die Stelle dieser Basis-Authentifizierung treten. Diese Zugriffs-Tokens werden auf einer Per-Nutzer-Basis erstellt und erben dieselben Berechtigungen wie dieser User – abgesehen von der Möglichkeit, sich in die Bitbucket-Benutzeroberfläche einzuloggen. Außerdem gibt es die Option, zusätzliche Restriktionen zu definieren – beispielsweise eine Read-only-Zugriff.

Personal Access Tokens machen Integrations für alle User verfügbar, sparen Entwicklern Zeit und mindern die Risiken, die mit der Nutzung der User-Passwort-Kombinationen aus dem LDAP einhergehen.

Rebase-Workflow

Rebasing ist eine beliebte Option, um Änderungen in die Code-Basis einzugliedern und dabei eine makellos saubere Historie sicherzustellen. Allerdings war die Nutzung eines Rebasing-Workflows in Bitbucket bisher mit einem gewissen Bruch im Nutzungs-Flow verbunden, da Teams einen manueller Workaround auf der Client-Seite heranziehen mussten, der recht unkomfortabel und potenziell auch fehleranfällig war.

Mit Bitbucket 5.5 können Entwickler die Rebasing-Option nutzen, um einen Pull-Request-Branch zu aktualisieren oder um den Pull-Request insgesamt zu komplettieren. In den Projekt- oder Repository-Einstellungen kann Rebasing als Merge-Strategie für Pull-Requests per Klick aktiviert werden.

Fazit

Mit den Personal Access Tokens und der Rebasing-Option ist das Maßschneidern von Workflows in Bitbucket nochmals ein ganzes Stück einfacher. Software-Teams können sich auf den Code konzentrieren, statt sich über die Legitimität von Integrations Gedanken machen oder für eine saubere Commit-Historie Umwege gehen zu müssen.

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