Jira und Bitbucket integrieren: Mehr Transparenz, effizientere Workflows, besserer Kontext

Bitbucket und Jira sind ausgereifte, erfolgreiche Tools, die Software-Projekte von der Operationalisierung ihrer User-Stories bis zum Erstellung des Codes unterstützen. Im Zusammenspiel entfalten die beiden Lösungen zusätzlichen Nutzen für Entwicklungsteams und Stakeholder.

Informationen durch die Tools übermitteln lassen

Es gibt unter Entwicklern natürlich ein breites Verständnis dafür, dass der Rest des Teams auf dem Laufenden über Fortschritte am neuen Release gehalten werden will und muss. Doch andererseits ist das oft eine ziemlich lästige Pflicht, denn immerhin leidet darunter die produktive Arbeit an der Software. Jira und Bitbucket nehmen den Entwicklern viel von diesen Pflichten ab, denn es sind die Tools selbst, die diese Informationen liefern.

Indem ein Branch direkt aus einem Jira-Vorgang heraus erstellt oder der Vorgangsschlüssel in einen beliebigen Commit, Branch oder Pull-Request in Bitbucket eingebunden wird, entsteht eine Verknüpfung zwischen dem Code und dem Ticket. Diese Verknüpfung bewirkt, dass das Team in Jira den Stand der Entwicklung einsehen kann – in Echtzeit. In Verbindung mit Workflow-Triggern ändern Aktionen wie die Erstellung oder Freigabe eines Pull-Requests sogar automatisch den Status des entsprechenden Jira-Vorgangs.

Smart Commits bilden einen weiteren Weg, um Kollegen automatisch zu informieren: Über die Commit-Nachricht kann der Entwickler ein Ticket kommentieren, Zeit darauf buchen und sogar eine Status-Transition anstoßen.

Bitbucket-Jira-Integration

Workflows auf das Team zuschneiden

Wie oft ein Team Releases vornimmt, hängt davon ab, wie robust sein Workflow gestaltet ist und wie diszipliniert es ihm folgt. Mithilfe der individualisierbaren Workflows in Jira kann jedes Team den für sich am besten geeigneten Prozess finden und störende Einflüsse minimieren, die beispielsweise Release-Daten verzögern könnten.

Gepaart mit obligatorischen Merge-Checks in Bitbucket ist es einfach, einen Prozess zu implementieren, der Qualität sicherstellt, Code-Reviews gewährleistet und ordentliche Builds garantiert, ehe neue Features an die Nutzer ausgeliefert werden.

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Den Kontext besser verstehen

Für einen Entwickler, der den Kontext einer Aufgabe besser verstehen will, kann die Wechselei zwischen Tools eine langsame und umständliche Angelegenheit sein. Die Workflow-Trigger können helfen, das Team zu informieren. Aber wie können die Systeme den Einzelnen dabei unterstützen zu verstehen, was erledigt werden muss?

Wenn Jira Software und Bitbucket integriert sind, ist es für den einzelnen Entwickler leichter, direkt in Bitbucket Kontextinformationen zu finden oder vom Team zu erfragen. Er kann Jira-Vorgänge nicht nur über die Bitbucket-Oberfläche einsehen, sondern auch direkt mit ihnen interagieren. Kommentare hinzufügen, Anhänge aufrufen, den Vorgang selbst editieren – all das und mehr ist möglich, ohne die Bitbucket-Umgebung verlassen zu müssen.

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Selbstsicherheit für Releases aufbauen

Selbstvertrauen ist wichtig für ein jenes Release. Ist die Arbeit fertiggestellt? Ist der Code ordentlich reviewt und getestet worden? Release-Bereitschaft ist substanziell, um die Qualität des Produkts sicherzustellen. Wie können Teams Jira und Bitbucket so nutzen, dass Qualität das höchste Kriterium bleibt, aber trotzdem eine hohe Release-Geschwindigkeit erreicht und beibehalten wird?

Die größten Vorteile der Integration entstehen, wenn Teams ihren Code mit den Vorgängen verknüpfen. Es ist nicht nötig, in Tickets nach Updates zu fragen oder jemanden in Hipchat/Stride anzupingen. Jeder Vorgang zeigt alle Informationen, die nötig sind, um zu verstehen, wie nahe das nächste Release an der Fertigstellung ist.

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Den Release-Fortschritt aus der Vogelperspektive betrachten

Die Kombination aus Jira und Bitbucket eröffnet außerdem auch eine Vogelperspektive: Alle Vorgänge, die ein Release tangieren, können im Release Hub eingesehen werden. Diese Übersicht bietet einen automatischen Blick darauf, wie weit die Arbeiten am nächsten Release fortgeschritten sind. Hier sind die Informationen zusammengefasst, die das Team benötigt, um zu entscheiden, wann etwas an die Kunden ausgerollt werden kann.

Bitbucket-Jira-Integration

Mit den richtigen Software-Systemen sind häufige Releases, ohne dafür die Qualität zu opfern, keine Wissenschaft. Die tiefe Jira-Bitbucket-Integration hilft Teams, ihre Release-Zyklen zu verkürzen und dabei mehr Transparenz über alle Schritte hinweg zu schaffen.

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