Atlassian für Enterprise-Unternehmen: Administrative Features in den Data-Center-Produkten

Immer mehr Organisationen betrachten ihre Software-Systeme von Atlassian als geschäftskritische Anwendungen. Sie müssen stets verfügbar sein und mit dem Unternehmen skalieren. Mit der Produktlinie Data Center unterstützt Atlassian stark wachsende Unternehmen bei der reibungsarmen Erweiterung der Nutzerbasis. Die geclusterte Installation bietet Hochverfügbarkeit, zusätzliche Ausfallsicherheit auch in verteilten Nutzungsszenarien und Mechanismen für eine instantane Skalierung.

Außerdem werden die Data-Center-Produkte immer wieder um zusätzliche Features für Administratoren ergänzt, die helfen, einen zuverlässigen, performanten, verlustfreien Betrieb auf Enterprise-Ebene sicherzustellen. Hier sind ein paar Beispiele.

Verwaltung von Custom Fields in Jira

Jedes Team hat seine individuellen Prozesse, Anforderungen und Best Practices – und je mehr Teams mit Jira arbeiten, desto umfangreicher wird in der Regel auch das Arsenal an Custom Fields, die es im System gibt. Aus administrativer Sicht kann sich die Verwaltung dieser individuellen Felder als mühevoll entpuppen, zumal die Zahl der Custom Fields sich irgendwann auch im Hinblick auf die Performance der Instanz bemerkbar macht.

Vor diesem Hintergrund hat Atlassian den Custom Fields Optimizer für Jira Data Center eingeführt. Er hilft Administratoren, solche Felder proaktiv zu managen und Kapazitäten für neue Custom Fields, die die Teams benötigen, freizuschaufeln. Dieses Feature macht Custom Fields, die die Performance bremsen, per Scan sichtbar; ihre globalen Kontexte lassen sich dann mit einem Klick entfernen, sodass Ressourcen frei werden.

Projektarchivierung in Jira

Die generelle Lesbarkeit, die Auffindbarkeit von Informationen und die Performance des Systems sind Faktoren, die sich unmittelbar auf die Effizienz der Jira-Nutzung auswirken. Administratoren adressieren diese Anforderungen, indem sie Archivierungsstrategien entwickeln, um Jira aufzuräumen. Diese individuellen Ansätze sind jedoch oft komplex und umfassen die Umwidmung von Berechtigungsschemata, die Erstellung von Backup-Instanzen und andere kreative Lösungen.

Um Admins diesbezüglich die Arbeit zu erleichtern, hat Atlassian die Projektarchivierung für die Data-Center-Ausführungen von Jira und Jira Service Desk integriert. Sie ermöglicht es, nicht mehr benötigten Informationen ohne aufwändige Workarounds zu archivieren. Das stellt Ressourcen für die relevanten Informationen frei und trägt sowohl zu einer besseren Lesbarkeit als auch zur Performance-Optimierung bei.

Externalisierung von Prozessen in Confluence

Die Erzeugung von Thumbnail-Bildern der Dateien in Confluence ist ein Speicher- und CPU-intensiver Prozess, und je umfangreicher und komplexer eine Datei ist, desto höher ist das Risiko von Out-of-memory-Fehlern. Das gilt auch für PDF-Exporte, die in großen Confluence-Instanzen bisweilen Probleme verursachen können.

In Confluence Data Center hat Atlassian daher einen externen Prozess-Pool implementiert, um Ressourcen-intensive Aufgaben zu handhaben und die Auswirkungen auf die Confluence-Knoten zu reduzieren. Zudem wird die PDF-Konvertierung nun Seite für Seite durchgeführt, sodass Confluence im Falle eines Fehlers konkret melden kann, welche Seite das Problem ist. Auch das Fehler-Reporting ist verbessert und erweitert worden, damit das System Herausforderungen beim Export konkret kommuniziert.

Downtime-Minimierung für Confluence

In vielen Organisationen ist es immer wieder aufs Neue eine Crux, Termine für Systemaktualisierungen und notwendige Wartungsarbeiten zu finden. Ein hoher Grad an Standortverteilung (womöglich über Zeitzonen hinweg) verschärft das Problem noch. Schließlich hat die Nichtverfügbarkeit kritischer Anwendungen unmittelbare Auswirkungen auf die unternehmensweite Produktivität.

Für solche Szenarien gibt es in Confluence Data Center den Read-only-Modus, der planmäßige Ausfallzeiten minimiert. Wenn der Read-only-Modus aktiv ist, können die Nutzer weiterhin auf alle Inhalte in Confluence zugreifen, diese aber nicht bearbeiten. Diese Option versetzt Admin-Teams in die Lage, Confluence Data Center zu aktualisieren, mehrere Instanzen zu konsolidieren, das System auf eine neue Plattform zu migrieren oder Wartungsarbeiten durchzuführen, ohne dass den Usern der Weg zu den Informationen, die sie für ihre Arbeit brauchen, versperrt werden muss.

Dies sind nur einige der Features, die Atlassian speziell für stark wachsende Organisationen und Enterprise-Unternehmen entwickelt hat, in denen die Atlassian-Systeme eine herausragende Bedeutung besitzen. Weitere Data-Center-Funktionen werden mit jedem größeren Release ausgeliefert und der Hersteller wird hier auch künftig stark investieren.

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