Wie Bitbucket Data Center verteilte Software-Teams unterstützt

In einer Zeit, in der sich jedes Unternehmen mit neuen Formen der Zusammenarbeit auseinandersetzen muss und in der Organisationen große Anstrengungen unternehmen, um die Arbeit ihrer Teams ohne allzu große Reibungsverluste am Laufen zu halten, braucht es Software, die verlässlich, performant und flexibel ist. Software, die Teams angesichts neuer Herausforderungen unterstützt, statt ihnen im Wege zu stehen.

Nun sind Remote-Konstellationen in der Software-Industrie nichts Unbekanntes. Der Grad an Verteilung ist oft höher als in anderen Branchen, und Entwicklungsteams setzen seit vielen Jahren auf Online-Tools, die ihre Zusammenarbeit unterstützen. Neu ist jedoch die vollständige Abhängigkeit von diesen Werkzeugen. Jede Unterbrechung und jeder Performance-Einbruch wiegt nun exponentiell schwerer.

Enterprise-Lösungen wie Atlassian Bitbucket Data Center haben sich genau diese Anforderungen auf die Fahne geschrieben: die Unterstützung verteilter Zusammenarbeit und die Vermeidung von Performance-Problemen und Downtimes.

Es gibt drei wichtige Signale, die Software-Unternehmen jetzt dazu anregen sollten, über einen Umstieg von einer klassischen Server-Installation auf Bitbucket Data Center umzusteigen.

Die Entwicklungsteams sind von Bitbucket abhängig

In einer Zeit, in der Remote-Zusammenarbeit die neue Normalität ist, werden Zuverlässigkeit und Stabilität zu entscheidenden Erfolgsfaktoren für die Produktivität der Teams. Entwickler stehen nicht nur unter dem Druck, hochqualitative Arbeit abzuliefern; sie müssen sich auch in neue Routinen einfinden und neue Arbeitsumgebungen adaptieren.

Somit können sich aufsummierende und gegenseitig verstärkende Probleme, die durch schlampige Skripte, eine verstärkte Nutzung oder infrastrukturelle Herausforderungen verursacht werden, die Arbeit nicht nur verlangsamen, sondern ganz zum Stillstand bringen.

Um das zu vermeiden, bietet Bitbucket Data Center Hochverfügbarkeit und Active/Active Clustering, um sicherzustellen, dass die Nutzer einen unterbrechungsfreien Zugriff auf die Anwendung haben. Das Active/Active Clustering erlaubt es, Traffic je nach Aktivität auf bestimmte Knoten zu leiten oder in Spitzenlastzeiten zusätzliche aktive Knoten hinzuzufügen. Falls ein Knoten ausfällt, leitet der Load Balancer die User automatisch auf andere aktive Knoten im Pool oder Cluster um.

Ein weiteres Feature, das die Integrität der Instanz schützt, ist die Ratenbegrenzung. Sie gibt Administratoren Tools an die Hand, um schädliche Akteure, die die REST-API fluten, zu identifizieren, zu adressieren und von ihren Aktivitäten abzuhalten. Ob es sich um ein schlecht geschriebenes Skript oder um eine App handelt, die Unmengen an unnötigen Anfragen sendet – die Ratenbegrenzung mit ihrem Token-Bucket-Algorithmus hilft Admin-Teams, Limits für jeden User zu definieren und auf diese Weise das System vor Überlastung zu schützen. Die Ratenbegrenzung in Verbindung mit Obergrenzen für die Anzahl an SSH-Verbindungen bietet eine Ebene des Selbstschutzes, die dafür sorgt, dass die Instanz reibungslos läuft und die Teams reibungslos arbeiten können.

Jenseits dieser Selbstschutzmechanismen gewährt Bitbucket Data Center auch Sicherheit vor Problemen, die womöglich durch Drittanbieter-Plugins entstehen können. Im Atlassian Marketplace gibt es eine Vielzahl solcher Apps, die Teams in die Lage versetzen, die Funktionsvielfalt ihres Systems zu verbreitern und individuell anzupassen.

Doch wenn eine solche App versagt, pflanzen sich die Begleiteffekte unter Umständen über das gesamte System hinweg fort und beeinträchtigen die Leistung. Damit Administratoren solche Herausforderungen rasch identifizieren können, hat Atlassian ein Diagnose-Plugin entwickelt, das einen schnellen Blick auf die Systemgesundheit eröffnet und Stabilitätsprobleme automatisch registriert und sichtbar macht.

Admin-Teams würden von zusätzlichen Werkzeugen profitieren

Ein signifikanter Nachteil unvorhergesehener Remote-Arbeit ist der damit einhergehende zusätzliche administrative Overhead. Von der Ausbalancierung neuer Prozesse bis zur Verwaltung von Applikationen, die bis an ihre Grenzen ausgereizt werden – die Administratoren im Unternehmen stehen an vorderster Front und müssen sicherstellen, dass die Software auch unter ungewöhnlichen Umständen stabil funktioniert und skaliert.

Bitbucket Data Center gibt ihnen dafür die richtigen Werkzeuge an die Hand. Schnellstart-Templates für AWS und Azure straffen und verschlanken den Upgrade-Prozess, verbessern die Performance und helfen, mehrere Server-Instanzen in einer einzelnen Data-Center-Instanz zu konsolidieren.

Data Center vereinfacht auch die Benutzerverwaltung, indem moderne Identitätsmanagement-Lösungen wie SAML 2.0 und OpenID Connect nahtlos integriert werden. Ob Admins zusätzliche Remote-User hinzufügen wollen oder die Compliance-Protokolle des Systems im Hinblick auf die neue Realität erweitern müssen – Bitbucket Data Center stellt ihnen die richtigen Enterprise-Werkzeuge zur Verfügung, um Anwender ohne Reibungsverluste zu authentisieren.

Verteilte Teams hadern mit Performance-Problemen

Angesichts so vieler unvorhersehbarer Entwicklungen kann die Aufgabe, über alle Teams hinweg eine konsistente Produktivnutzung und Performance zu gewährleisten, durchaus respekteinflößend, wenn nicht gar entmutigend sein. Was auch immer die neuen Bedingungen für das Team bedeuten – Data Center hat die Tools, um Performance-Einbrüche aufgrund verteilter Arbeitssituationen zu minimieren.

Um die Geschwindigkeit des Klonens bei der Arbeit mit großen Repositories zu erhöhen, bietet Bitbucket das Smart-Mirroring-Feature, um Echtzeit-Spiegelknoten mit Read-only-Kopien der Repos an Remote-Standorten aufzusetzen. Damit können Remote-Teams ihre Kopien von den Spiegelknoten statt vom Primärknoten beziehen, wodurch sich die Zeit für den git clone-Prozess signifikant reduzieren kann.

Für größere Teams, die mit Performance-Schwankungen oder Staus aufgrund von CI-Builds zu kämpfen haben, besteht sogar die Option, ganze Spiegelfarmen zu installieren. Dadurch besteht die Möglichkeit, Spiegelserver hinter einem Load Balancer zu clustern, was die Wartezeit auf die Builds deutlich verringert. Diese Features haben das Zeug, zu einer beachtlichen Verbesserung der Geo-Performance für weltweit verteilte Teams und Projekte beizutragen.

Darüber hinaus umfasst Bitbucket Data Center sogenannte Delta Islands, die die Performance von git clone und git fetch verbessern und die Wartezeit bei großen Repos in manchen Fällen halbieren können.

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