Wie Atlassian Data Center bei der Vermeidung von Downtimes hilft

Wenn ein Unternehmen noch vergleichsweise klein ist, sind Software-Ausfälle zwar unschön, aber meist auch noch nicht wirklich dramatisch. In der Regel hat das IT-Team Zeit, das Problem zu identifizieren und zu lösen, ohne dass es zu wirklich signifikanten Produktivitätseinbußen kommt. In kleinen Organisationen gibt es außerdem deutlich mehr Flexibilität, wenn es um geplante Downtimes geht: Meist findet das IT-Team Zeitfenster für Wartungsarbeiten und Aktualisierungen, die für die Teams keine größeren Umstände bedeuten.

Aber die Balance verschiebt sich, wenn Organisationen wachsen. In einem Unternehmen mit mehreren tausend Menschen werden die Auswirkungen von Systemausfällen mit jeder Minute größer. Je länger ein Produkt nicht verfügbar ist, desto mehr Vertrauen verlieren die Teams in die Lösung. Und Updates oder Wartungsarbeiten können nur stattfinden, wenn die Nutzer die Systeme nicht brauchen, also meist an Wochenenden.

Viele Organisationen wenden sich SaaS-Lösungen zu, um die Downtime-Herausforderungen zu überwinden, andere können wiederum nicht ohne Weiteres in die Cloud umziehen, weil regulatorische Anforderungen dem im Wege stehen. Für diese Kunden entwickelt Atlassian die Lösungen der Data-Center-Produktreihe, die helfen, Ausfallzeiten zu minimieren und gleichzeitig die Kontrolle über die Daten und Umgebungen zu wahren.

Downtimes klassifizieren

Die Marktforscher von Gartner haben ermittelt, dass Ausfallzeiten Organisationen 5.600 US-Dollar pro Minute kosten können. Downtimes lassen sich in zwei Kategorien einteilen:

  • Ungeplante Ausfälle: Die Software ist wegen eines Systemausfalls nicht verfügbar.
  • Geplante Ausfälle: Das Unternehmen muss die Software vom Netz nehmen, um Updates einzuspielen und andere Wartungsarbeiten durchzuführen.

Es liegt in der Natur der Sache, dass es unmöglich ist, exakt vorherzusagen, wann ungeplante Downtimes eintreten werden. Das macht es für skalierende Unternehmen zu einer großen Herausforderung, sich auf diesen Fall vorzubereiten. Die Komplexität steigt außerdem noch durch die Art der Infrastruktur, in der die Produkte betrieben werden.

Ungeplante Downtimes unterbinden

Data Center wird entwickelt, damit Organisationen durch das Deployment ihrer Software-Systeme nicht eingeschränkt werden. Ob sie die Software auf eigener Hardware betreiben oder einen IaaS-Anbieter nutzen – Atlassian Data Center unterstützt sie bei der Minimierung unvorhergesehener Ausfälle.

Um ungeplante Downtimes zu vermeiden, lässt sich Data Center in einer geclusterten Architektur aufsetzen. Das Produkt läuft also nicht auf einem einzelnen Knoten, sondern auf mehreren. Die Last wird mithilfe eines Load Balancers automatisch auf die Knoten verteilt. Falls ein Knoten ausfällt, leitet das System den User-Traffic auf die verbleibenden aktiven Knoten um, ohne dass die Anwender etwas davon mitbekommen und in irgend einer Form in ihrer Arbeit gestört werden.

Software-Updates ohne Systemausfall

Für administrative Teams mit selbst betriebenen Umgebungen ist es oft ein Problem zu entscheiden, ob und wann ein Software-Update vorgenommen werden soll. Sie müssen abwägen, inwiefern die produktiven Teams beeinträchtigt werden könnten, sie müssen abschätzen, wie lange das System nicht verfügbar sein wird, sie müssen potenzielle Probleme mit Drittanbieter-Apps oder internen Anpassungen antizipieren. Und als wäre das nicht genug, fallen diese wichtigen Wartungsaufgaben häufig auch noch auf Zeiten, die alles andere als ideal für die IT-Teams sind.

Die Data-Center-Versionen von Jira Software und Jira Service Management ermöglichen es, Updates ohne Downtimes vorzunehmen. Dank der Zero Downtime Upgrades können IT-Teams ohne Ausfallzeiten beliebige höhere Versionen von Jira Software und Jira Service Management installieren, sofern es sich nicht um ein Update von einem Platform Release auf ein anderes handelt.

Für Confluence und Bitbucket gibt es mit den Rolling Upgrades eine ähnliche Funktionalität, die es erlaubt, Bugfix- und Security-Releases einzuspielen, ohne die Systeme herunterfahren zu müssen.

Wie funktioniert das?

Anders als bei klassischen Updates, bei denen die Software nur auf einem einzelnen Knoten läuft, lässt sich Data Center wie gesagt in einer geclusterten Umgebung aufsetzen. Bei einem Update wird ein Knoten nach dem anderen aktualisiert. Währenddessen verteilt ein Load Balancer den Traffic auf die übrigen aktiven Knoten im Cluster. Das versetzt die IT auch in die Lage, Updates ordentlich zu testen, ohne Qualität (und Wochenend-Freizeit) einzubüßen.

Für Confluence und Bitbucket hat Atlassian kürzlich eine schnittige überarbeitete Oberfläche ausgeliefert, die die Auswahl der aktuellsten Bugfix-Versionen noch einfacher macht und die einen klaren Blick auf die Status der einzelnen Knoten während des Update-Prozesses bietet. Die Wartung der unternehmenskritischen Software-Tools war nie einfacher.

Ihr Partner für Atlassian Data Center

Möchten Sie mehr darüber wissen, wie Data Center Ihre Organisation beim Skalieren unterstützt? Als Atlassian Platinum Solution Partner mit Erfahrungen aus tausenden Atlassian-Projekten beraten wir Sie bei der Evaluation eines für Sie optimalen Lizenzmodells, helfen Ihnen bei einer reibungsarmen Migration und helfen Ihnen bei allen Aspekten der Skalierung Ihrer Atlassian-Produkte. Melden Sie sich bei uns!

Weiterführende Infos

Atlassian stellt die Server-Produktreihe ein
Wie aufwendig ist der Umstieg auf Atlassian Data Center?
Schutz, Compliance und Sichtbarkeit: Erweiterte Auditierung für Atlassian Data Center
Atlassian Data Center: Jetzt auch ohne Clustering möglich und in zwei Minuten eingerichtet