Fünf (und mehr) gute Gründe für die Cloud Teil 3: Klasse Performance oder – geht das nicht schneller?

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Willkommen zur Halbzeit unserer Artikelreihe "Fünf (und mehr) gute Gründe für die Cloud"! Nachdem wir letzte Woche als "Cloud Mythbusters" unterwegs waren schauen wir diese Woche genauer hin, ob der Umzug vieler Organisationen in die Atlassian Cloud (und, davon abgesehen, auch zu anderen Cloud-Anbietern, wie bspw. Google) nur ein Trend ist oder ob es auch für "ganz normale" Unternehmen sinnvoll ist, einen Wechsel vorzunehmen. Einige Gründe, die dafür sprechen, stellen wir Ihnen in unseren Artikeln vor.

Skalierung und die Kostenseite haben wir bereits beleuchtet, heute geht es um den Faktor Geschwindigkeit. Ist die Cloud der Turbo für Ihr Business? Lassen Sie uns das gemeinsam herausfinden! Viel Spaß beim Lesen der heutigen Folge.


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Guter Grund #3: Der Turbo in Sachen Schnelligkeit und Performance

Vielleicht kennen Sie das noch: Ende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts dauerte es unter Umständen sehr lange, bis sich eine Webseite voll aufgebaut hatte. Manchmal konnte man sich noch einen Kaffee holen und, wenn man Glück hatte, stand sie, bis man mit der Tasse in der Hand zurück kam.

Heute ist das glücklicherweise anders. Aber dafür gibt es andere Probleme. Netzwerk-Performance ist eines davon. Und so verwundert es nicht, dass viele Unternehmen ihren Umzug in die Cloud damit begründen, dass sie ihre IT-Services beschleunigen wollen. Doch kann die Cloud diese Erwartungen erfüllen? Schauen wir uns das für die Atlassian Cloud doch einmal an.

Sechs Faktoren, warum Cloud Unternehmen schneller und performanter macht

Tatsächlich kann die Cloud mehr als das. Beleuchten wir daher insgesamt sechs Aspekte, die die Cloud zur ersten Wahl machen:

1) Bessere Netzwerk-Performance

2019 war dies, laut einer INAP-Umfrage der Hauptgrund für die Migration von Unternehmen. Der Antrieb dafür war aber wiederum ein anderer: die Kundenbindung. Denn natürlich hat die Performance nicht nur interne Auswirkungen, sondern auch externe – wenn die Systeme nicht richtig laufen verärgert das die Kunden, und man verliert sie im schlimmsten Fall. Und da es wesentlich kostspieliger ist Neukunden zu gewinnen als Bestandskunden zu halten, zahlt Netzwerk-Performance direkt auf den Erfolg des Unternehmens ein

2) Ausfallsicherheit

Nahezu jeder solide Cloud-Anbieter wird eine entsprechende Garantie anbieten – das heißt Sie können auch ruhiger schlafen in dem Wissen, dass Ihre Systeme nahezu rund um die Uhr verfügbar sind. Beispiel: Atlassian bietet eine 99,9 % Garantie (Premium), sofern das nicht eingehalten wird, erhält der Kunde ein Service-Guthaben; im Cloud Enterprise Plan sogar 99,95 %.

"With Atlassian Cloud, I’m not waking up in the middle of the night because a node in the data center was down. That’s a hugely positive aspect for me and my customers because I can ensure the best SLA possible."
– Laurent Bordier, Atlassian Admin, Lucid Motors

3) Automatische Performance-Upgrades

Keine langen Planungen und Ressourcenbeschaffungen nötig: In der Cloud müssen Sie Updates und Upgrades nicht mehr manuell anstoßen, das passiert automatisch, sofern Sie ein entsprechendes Service-Level wählen. Das bedeutet auch, dass Sie immer direkt von der verbesserten Performance profitieren, ohne Zeitverlust.

4) Schnelligkeit bringt Vorteile: Continuous Integration und Deployment

Die Nase vorn hat die Cloud auch, weil sie kontinuierliche Integration (das heißt die Arbeit der Entwickler*innen wird über den gesamten Tag synchronisiert) und Bereitstellung (kleinere Software-Änderungen werden schnell und auf regelmäßiger Basis zur Verfügung gestellt) sichert. Continuous Integration und Continuous Deployment gelten als Best Practices in den Bereichen Software-Entwicklung und Agile. Die Vorteile sind bekannt: Continuous Integration sorgt im Vorfeld von Deployments für mehr Tempo und Konsistenz. Continuous Deployment bringt Änderungen schneller und in "kleineren Portionen" zu den Nutzer*innen, die auch bei einem Vorfall besser adressiert werden können.

Natürlich kann man beides auch On-Prem realisieren. In der Cloud geht es allerdings schneller und einfacher. Zum einen steht Ihnen in der Cloud mehr Rechenleistung und Serverpower zur Verfügung – dadurch können Sie Ihre CI- und CD-Aufgaben parallel laufen lassen. Das wirkt sich positiv auf die Geschwindigkeit aus. Zum anderen ist ein Großteil der Software in diesem Bereich ohnehin cloudbasiert und lässt sich daher nahtlos in andere Cloud-Tools integrieren.

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5) Automatische Skalierung und Load-Balancing

In einem On-Premise-Szenario ist die Rechenleistung immer begrenzt. Sie haben eine definierte Anzahl von Servern, Load Balancern und Leistung zur Verfügung. Sollte sich Ihre User-Anzahl sehr schnell oder unerwartet vervielfachen, werden Ihre Systeme langsamer werden – oder im schlimmsten Fall zusammenbrechen. Wenn Sie automatische Skalierung in Ihrer Cloud-Lösung gewählt haben, werden Ihre Systeme bei Lastspitzen automatisch so skaliert, dass es zu keinerlei Verzögerungen bzw. Verlangsamung kommt.

6) Standardisierung

Manche Teams nutzen einen Umzug in die Cloud, um interne Prozesse zu standardisieren und zu optimieren, damit nicht nur die Technik schneller wird, sondern auch die Produktivität einen Booster erhält. Denn: Wie beim Umzug in eine neue Wohnung oder ein neues Haus ist eine anstehende Migration eine gute Gelegenheit, um einmal alle Instanzen, Tools, Workflows, Dokumentationen, Team-Prozesse usw. auf den Prüfstand zu stellen und herauszufinden, inwieweit sie dabei helfen, das Geschäft voranzutreiben. Und, wo sie das nicht tun, sie zu ändern.

Der Wechsel von On-Prem in die Cloud

Bessere Performance, beschleunigte Produktentwicklung und höhere Prozessgeschwindigkeit – die Cloud kann wie ein Turbo wirken. Allerdings erst nach der Migration.

Die Wahrheit ist: Ein Umzug in die Cloud kostet Geld und nimmt Zeit in Anspruch. Wichtig ist, dass Sie einen Migrationsplan machen, am besten mithilfe eines erfahrenen Partners wie Seibert Media, für den ein solcher Wechsel nicht das erste Mal ist.

Um Ihre Assets erfolgreich in die Cloud zu bringen müssen Anwendungen getestet, Beschränkungen der Bandbreite berücksichtigt und geeignete interne und externe Ressourcen für den Umzug vorgehalten werden. Und wie schnell das alles geht hängt vor allem davon ab, wie groß Ihre Organisation ist und wie sie aufgestellt ist.

Ein kleines Unternehmen mit nur einem Server und ohne integrierte Services braucht für die Migration wahrscheinlich nicht mehr als eine Woche. Aber von einer Woche bis zu einem Jahr ist alles möglich. Je komplexer das Set-up – integrierte Mailprogramme, Dokumentenverwaltung, Kommunikationssysteme usw. – desto länger wird die Migration wahrscheinlich dauern. Einige Monate sind je nach Grad der Komplexität vor Ort durchaus realistisch.

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Allerdings ist damit dann nur die technische Seite erledigt. Vergessen Sie nicht, dass Sie auch Zeit und Ressourcen einkalkulieren müssen, um Ihre Mitarbeiter*innen in den neuen Systemen zu schulen, Kultur und Teams mit den Systemen in Einklang zu bringen und die interne Dokumentation zu aktualisieren, damit Änderungen in den Arbeitsabläufen und Prozessen abgebildet werden.

Langfristig schneller und ausfallsicherer werden

Wenn wir davon reden, dass die Cloud ein Mehr an Geschwindigkeit bringt und weniger Kosten, dann ist das die langfristige Perspektive. Nicht umsonst sagen 76 % der Führungskräfte in befragten Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden, dass sie die Cloud nutzen, um ihre IT-Services schneller zu machen. Und dem kurzfristigen Mehr an Arbeit, Geld und Energie stehen langfristige Zugewinne in vielerlei Hinsicht gegenüber.

Fallstudie: Domino’s

Wenn es irgendein Business gibt, in dem Schnelligkeit ein absoluter Erfolgsfaktor ist, dann ist es sicher ein Pizzalieferdienst. Und Ihr Software-Entwicklungsprozess! Von beidem kann Domino’s ein Lied singen …

Vor dem Wechsel in die Cloud kämpfte Domino’s mit Problemen: Der DevOps-Workflow war viel zu langsam. Das lag vor allem am Faktor Sicherheit: Sollten technische Änderungen eingeführt werden, dauerten die Abstimmungen im Vorfeld sehr lange, doch das drohte mittelfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Kette zu beeinträchtigen.

Also zog Domino’s auf Atlassian Cloud Premium um. Neben automatischen Performance-Upgrades und Garantien in Sachen Ausfallsicherheit standen jetzt auch passende Tools zur Verfügung, um Sicherheit und Softwareentwicklung in Balance zu bringen und ihren langwierigen Security-Prozess überflüssig zu machen. Michael Sheppard, Senior Application Security Engineer bei Domino’s, erklärte dazu:

“We knew our developers liked using Confluence to collaborate and document requirements. Security just joined a workflow that already worked well. It takes a few minutes to fill out the form and about four minutes to get back the corresponding Jira security requirement tickets. What used to require more than 20 hours of meetings and review now takes minutes. This app solves a huge security pain point that is very prevalent in software development.”

Es gibt viele gute Gründe …

… warum man in die Cloud gehen sollte. Drei davon haben Sie nun kennengelernt. Morgen knöpfen wir uns das heiße Eisen “Produktivität” vor. Bleiben Sie dran und lesen Sie weiter mit!

Genug gute Gründe?

Seibert Media ist Atlassian Premium Partner – wir begleiten Sie gern, wenn Sie nun auch in die Cloud umsteigen möchten. Kommen Sie einfach auf uns zu, wir sind für Sie da!

Weiterführende Infos

Fünf (und mehr) gute Gründe für die Cloud Teil 1: Skalierung ist Trumpf!
Fünf (und mehr) gute Gründe Teil 2: Mit dem Umzug in die Cloud Kosten sparen und Gewinn steigern
Kurz und knapp zusammengefasst – auch das Fraunhofer-Institut verrät, wann sich die Cloud für Sie lohnt
Atlassian Cloud Mythbusting Teil 1: Wie steht’s denn mit der Sicherheit?
Atlassian Cloud Mythbusting Teil 2: Gibt’s da nicht ständig Performance-Probleme?
Atlassian Cloud Mythbusting Teil 3: Finde ich meine benötigten Server-Apps überhaupt in der Cloud?
Atlassian Cloud Mythbusting Teil 4: Wie, ich soll da was verändern (an meinem Change-Management)?
Atlassian Cloud Mythbusting Teil 5: Woher weiß ich, was mit meinen Daten passiert?
Atlassian Cloud Mythbusting Teil 6: Lösen sich meine Admins in Schall und Rauch auf?
Atlassian Cloud Mythbusting Teil 7: Da gibt’s doch nur unflexiblen Einheitsbrei von der Stange?
Atlassian Cloud Mythbusting Teil 8: Das ist doch eh nur was für kleine Teams, oder?

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